Endlich wieder Basketball

Nach gut eineinhalb Jahren Spielpause fand am Sonntag endlich das erste, heiß ersehnte (Freundschafts-)spiel nach der Corona-bedingten Unterbrechung statt. Die Nachbarn aus Velbert hatten zum Freundschaftsspiel geladen und für beide Teams, die auch in der Bezirksliga aufeinandertreffen werden, ging es um eine erste Standortbestimmung, ob nach der langen Pause der Spielfluß schon wieder annähernd hergestellt werden konnte und in welchen Bereichen noch Nachholbedarf besteht (ok, in fast allen).

Das erste Viertel begann demnach auch verhalten. Beide Teams agierten recht unsicher und es wurden reichlich Fahrkarten geschossen. Kein Team konnte sich einmal absetzen uns so ging es mit einer knappen 12:11 Führung für die Gastgeber aus dem ersten Spielabschnitt. Auf Wülfrather Seite dabei schon deutlich, dass die Manndeckung deutlich mehr Druck auf den Gegner brachte, also die doch recht zahnlose Zonenverteidigung. Im 2. Abschitt übernahmen dann die TBW Herren mehr und mehr das Kommando und die Trefferquote schraubte sich langsam nach oben. Die Defense stand sicher und es wurde frühzeitig Druck auf die Velberter Guards ausgeübt, so dass es auch immer wieder zu erfolgreichen Steals kam. Wülfrath baute die Führung weiter aus und ging mit einem 30:20 in die Halbzeitpause. Mit dem Wiederanpfiff sollte die beste Phase der Gäste kommen. Durch eine aggressive Team-Defense und eine schnelle Transition konnten zahlreiche Fastbreaks gelaufen werden. Mit einem doch deutlichen 53:27 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem Wülfrath die Führung bis auf 66:31 in der 37. Minute ausbauen konnte, dann aber in einer völlig uninspirierten Schlussphase doch deutlich den Faden verlor. Velbert kam deutlich besser ins Spiel und konnte in der letzte Minute dann auch ungehindert direkt 3 Dreier versenken. Letztlich gab es aber am Wülfrather Sieg keinen Zweifel, der mit 71:49 für einige überraschend hoch ausfiel. Das Spiel zeigte aber wohl vor allem auf, dass beide Teams doch noch recht am Anfang der Saisonvorbereitung stehen. Gerade im Setplay gab es reichlich Sand im Getriebe bei beiden Teams. Aber genau dafür dienen Vorbereitungsspiele und die Intensität war schon einmal erfreulich höher als im Training (was sich im Training ändern sollte).

Es spielten: Norbert (13), Hürkan (19), Hamid (9), Abdul, Hulian (6), Mark, Ekko (2), Max (4), Yannik (8) und Lukas (11)